CAcert in Android installieren

Mein Server ist mit einem CAcert Zertifikat abgesichert so dass Webseiten und Mails SSL verschlüsselt übertragen werden. Eine verschlüsselte Kommunikation ist eine gute Idee wenn man mit seinem Smartphone in offenen WLANs unterwegs ist.

Damit Android die Zertifikate erkennt musste ich diese aber erst noch installieren. Unter Android 4 war das ein Kinderspiel. Einfach die CAcert Seite im Browser öffnen und jeweils das Root Zertifikat und das Class 3 Zertifikat im PEM Format öffnen. Android fragt dann noch nach einem Namen und installiert das Zertifikat. Dafür ist auch keine spezielle App oder Root-Zugriff erforderlich.

Für ältere Telefone und andere Betriebssysteme kann das anders aussehen, im CAcert wiki gibt es für fast alles eine Anleitung.

Unlöschbare Datei unter Windows

Heute hatte ich es unter Windows mit einer Datei zu tun die sich hartnäckig dagegen wehrte gelöscht zu werden.
Die Datei hatte den Namen “.mme.”. Für Windows damit wohl eine Datei ohne Namen oder ohne Erweiterung.
Weder mit dem Windows Explorer noch mit “del” auf der Kommandozeile hat sich die Datei löschen lassen. Es gab nur die Fehlermeldung “Datei nicht gefunden”.

Es gibt im Internet einige Programme wie den Unlocker die anbieten auch solche Dateien löschen zu können. Aber extra eine Software aus irgend einer dubiosen Quelle installieren wollte ich nicht.

Mit Bordmitteln war es bei mir möglich die Datei unter Hilfe eines Wildcards zu löschen.
Also einfach einen Stern hinter den zu löschenden Dateinamen.
Vorsicht: Das geht nur wenn es keine anderen Dateien gibt die damit auch gelöscht würden. In Zweifel vorher die Dateien sichern.

Problemlos anlegen und löschen lassen sich solche Dateien zum Beispiel mit der Bash von Cygwin.

Zu lange Verzeichnisnamen

Bei unlocker ist ein Batchscript dabei das sehr lange Verzeichnisnamen erzeugt. So lang, dass der Explorer das Verzeichnis auch nicht löschen will.
Mit reinen Bordmitteln muss man den Pfad einige Dutzend Ebenen kürzen. z.B. indem man mit move den Pfad verschiebt oder mit subst einem Laufwerksbuchstaben zuweist. Dann kässt sich der kurze Pad löschen. Oder man macht das mit der Bash: